Die Katastrophen mit den vielen Toten, die das Lieblingsfressen des Sensations- und Krawalljournalismus sind, interessieren Nee Popelubu nur am Rande. Er wendet sich mit Inbrunst den wahren Katastrophen zu. Solchen unter den Reichen, auch den Armen und sogar solchen zu. Keine Schonkost. Mit beißender Satire, aber auch empathischem Verstehen, schildert der Autor die Zustände vom Park unter der Skyline der Geldvermehrungsmaschinen Frankfurts bis zum Damenfriseursalon von Belonglas.Nee Popelubu zelebriert ein Hochamt der amüsant-nachdenklichen Art.