An den Hochschulen wird nach wie vor das sich sozialpädagogisch verstehende Konzept Sozialer Arbeit als das geltende Grundkonzept gelehrt. Angesichts der Tatsache, dass die Neue Steuerung und das Konzept des aktivierenden Staates in Theorie und Praxis nicht mehr wegzudenken sind, stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit dieser beiden Ansätze. Geht damit die Lehre an der Realität vorbei? Welche Folgen hat der neoliberale Transfer vor allem für die Praxis? Ist diese Entwicklung unausweichlich? Gäbe es Optionen für eine Erneuerung und Revitalisierung des professionellen Konzeptes?